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Oktoberfest München 2004

Das Münchner Oktoberfest ist das größte Volksfest weltweit und findet 2004 zum 171. Mal statt. Alljährlich strömen über 6 Millionen Besucher auf das Fest. Auf der Wiesn werden jährlich an die 5 Millionen Maß Bier getrunken und über 200.000 Paar Schweinswürstl verzehrt; vor allem in den Festzelten der Münchner Traditionsbrauereien. Auf dem riesigen Festplatz zu Füßen der Bavaria sind außerdem Karussells, Achterbahnen und andere spektakuläre Schaustellerbetriebe zu finden, die großen und kleinen Besuchern a Gaudi  bereiten. Zum festlichen Rahmenprogramm gehören auch der Einzug der Festwirte und Brauereien, der Trachten- und Schützenzug und das Konzert aller Wiesn-Kapellen.

 

 Wiesn-Geschichte: zur Historie des Oktoberfestes

Der Ursprung

Vier Jahre nach der Erhebung Bayerns zum Königreich fand am 12. Oktober 1810 die Vermählung des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Die offiziellen Feierlichkeiten zur Hochzeit dauerten fünf Tage und wurden im Sinne einer großen Ovation an das Herrscherhaus des jungen Königreiches inszeniert. Glänzend und populär zugleich gingen die Feierlichkeiten über die Bühne, die ganz München war. Parade der Schützen der Nationalgarde und der bürgerlichen Schützengesellschaften, Illuminationen und Musik, Essen und Trinken, Pauken und Trompeten – ein riesiges Festtreiben belebte die Münchner Innenstadt. Volksnähe demonstrierte die Dynastie der Wittelsbacher und dankte damit zugleich ihren Untertanen, die durch die Anbindung an Frankreich und die daraus resultierenden Kriege, durch Gebietserweiterungen und verwaltungstechnische Neuorganisation auf eine harte Geduldsprobe gestellt wurden. Ein großes Fest als Identitätsstifter für die Neubayern und als Ausrichtung auf die Haupt- und Residenzstadt München und das bayerische Herrscherhaus kam da gerade recht.
Die bereits damals als „Volksfest“ bezeichneten Feierlichkeiten in der Innenstadt wurden am 12. Oktober mit einem Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren Münchens beendet. Die allerhöchste Erlaubnis zu diesem Wettkampf erwirkten "bey der Cavallerie-Division der National-Garde dritter Klasse eingereihten Individuen" unter Major Andreas von Dall'Armi. Der anwesenden Königsfamilie huldigten Kinder in bayerischen Volkstrachten mit Gedichten, Blumen und Früchten des Landes. Zu Ehren der Braut wurde die Festwiese „Theresens-Wiese“ getauft. So heißt der Oktoberfestplatz noch heute: „Theresienwiese“ - im Münchner Sprachgebrauch kurz „die Wiesn“ genannt. Das anschließende Pferderennen gewann der Nationalgarde-Kavallerist und Lohnkutscher Franz Baumgartner, der angeblich diese Veranstaltung auch anregte. Mit dem Pferderennen von 1810 sollte das berühmte "Scharlachrennen", das letztmals 1786 auf der Münchner Jakobidult abgehalten wurde, wieder aufleben.

Ein Publikumserfolg etabliert sich

Durch den Beschluss, das publikumswirksame Pferderennen im folgenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen, entstand die Tradition der „Oktober-Feste“.
1811 kam zum Pferderennen das erste Landwirtschaftsfest als Fachausstellung zur Hebung der bayerischen Agrarwirtschaft hinzu. Während das Pferderennen als ältester Veranstaltungsteil nach 1938 aus organisatorischen Gründen von der Wiesn verschwand, findet das „Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest“ (ZLF) noch heute im Turnus von vier Jahren im Südteil des Areals während des Oktoberfestes statt; in einem solchen Jahr wird das Oktoberfest als „Kleine Wiesn“ bezeichnet.

Von Bierbuden zu Bierburgen

In kleinen Buden, deren Zahl rasch stieg, konnten sich die Besucher mit Bier versorgen. Die ersten großen Bierburgen wurden ab 1896 von unternehmungslustigen Wirten in Zusammenarbeit mit den Brauereien aufgestellt; bis heute konnten übrigens die Münchner Brauereien ihr Monopol für den Bierausschank auf dem Oktoberfest bewahren. Bald wurden auch zünftige Brotzeiten und deftige Münchner Schmankerl feilgeboten und so entstand die Wirtsbudenstraße, die für Leib und Seele bis heute alles bietet, was der Besucher zum Oktoberfest-Glück braucht.

Volksbelustigungen

Den anderen Teil des Festgeländes bestimmten die Betriebe der Schausteller. 1818 wurde das erste Karussell und zwei Schaukeln aufgestellt – ein bescheidenes Angebot an allgemeinen Vergnügungen während der ersten Jahrzehnte. In den 1880er Jahren begann die Blüte des deutschen Schaustellergewerbes und der Karussellindustrie. Dies setzte den Grundstein zur Wiesn, wie wir sie heute kennen: eine breite Palette von Fahrgeschäften, Belustigungen, Schaubuden und vielem mehr begeistert jung und alt.

Die Wiesn hier und heute

Das Oktoberfest ist nach wie vor das traditionelle Münchner Volksfest mit Münchner Gastlichkeit und Münchner Bier. Deshalb darf - laut Betriebsvorschriften des Festes – „nur Münchner Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsbrauereien (das sind derzeit: Augustinerbrauerei, Hacker-Pschorrbrauerei, Löwenbrauerei, Paulanerbrauerei, Spatenbrauerei und Staatliches Hofbräuhaus), das dem Münchner Reinheitsgebot von 1487 und dem Deutschen Reinheitsgebot von 1906 entspricht, ausgeschenkt werden.“
Heute gilt das Oktoberfest als größtes Volksfest der Welt und ist weltweit bekannt. Das Besondere an der Wiesn ist, dass sie den Spagat zwischen Fest für die Münchner und internationaler Großveranstaltung spielend schafft; dass sie sich an ihre Wurzeln erinnert und offen ist für neue Entwicklungen. Die typische Mischung aus Hightech und Tradition prägt heute das Fest der Feste und macht seine große Attraktivität aus.

 

Rückblick auf das Oktoberfest 2003:

 

 Wiesn-Glück 2003 - Rückblick auf das Oktoberfest 2003:

Die positive und entspannte Wiesn-Stimmung setzte sich bis zum Schluss fort. Trotz des Wetterumschwungs in der Zielgeraden, ließen sich die Wiesn-Besucher nicht vom fröhlichen Feiern abhalten. Rund 6,3 Millionen Besucher kamen nach Schätzung der Festleitung auf die Theresienwiese ( 2002: 5,9 Millionen).
Der 3. Oktober war der besucherstärkste Tag des diesjährigen Oktoberfests mit vielen Gästen aus der gesamten Bundesrepublik. Am letzten Wochenende feierten auch wieder die Italiener ihr „festa della birra“. Neben Italienisch waren auch Französisch, Schwitzerdütsch, Österreichisch und Englisch – Britisch und Amerikanisch – zu hören.

Vier Wiesn-Trends setzten sich bis zum Schluss durch:

· Die Pracht der Tracht:
Vom Baby im Buggy über den coolen Teenager und modebewussten Twen bis zu gestandenen 40- und 50-Jährigen und den Senioren – ohne Dirndl, Lederhosen und zünftigen Janker ist die Wiesn nur halb so schön. Die Italiener setzten ihren eigenen Modetrend und kombinieren zur bequemen Jogginghose jedwelche Kopfbedeckung, die der Wiesn-Souvenirhandel zu bieten hat. Die gemeinsame „Tracht“ steigert das Gemeinschaftsgefühl.
· Frühschoppen auf der Wiesn
An den Wochenenden und am Feiertag schmeckten Weißwürste und Bier schon um 09.00 Uhr in den Gärten und den Zelten.
· Der klassische kulinarische Wiesn-Dreiklang
Bier, Hendl und Brezn waren nicht zu toppen, wenn es ums Essen auf der Wiesn ging.
· Preisbewusste Wiesn-Besucher
Das Preis-Leistungsverhältnis musste stimmen, dann wurde konsumiert. Gerade die Attraktionen im Schaustellerbereich wurden sehr gezielt angesteuert.

Ein Prosit der Gemütlichkeit

Mit rund 6,1 Millionen Maß tranken die Wiesn-Gänger sieben Prozent mehr Bier als im Vorjahr (2002: 5,7 Millionen). Bei überwiegend herrlichem Wetter waren die Biergärten sehr gut ausgelastet, selbst ein Regenschauer konnte den Gästen den Spaß nicht verderben. Bei den fast hochsommerlichen Temperaturen in der ersten Halbzeit war die Nachfrage nach antialkoholischen Getränken sehr hoch; erstmals wurden Apfelschorle und Mineralwasser knapp.

Rund 195.000 Bierkrüge (2002:155.000 Stück) konnten vom gut geschulten Ordnungspersonal in den Zelten und an den Hauptausgängen des Festgeländes den Souvenirjägern wieder abgenommen werden.

Wiesn kulinarisch

Die Wirte melden 6-prozentige Zuwächse beim Essen. Das Hendl schlägt das Schweinswürstel in der Beliebtheitsskala haushoch. Mittags kamen so viele Gäste wie noch nie in die Biergärten, kleinen und großen Zelte. Der Straßenverkauf lief hervorragend: das schöne Wetter und die günstigen Preise machten Appetit auf das Schmankerl zum Mitnehmen. 91 Ochsen (2002: 87) wurden verzehrt.

Im Süßwarenbereich melden die Händler eine Steigerung von rund fünf Prozent. Der Kunde, inzwischen mit dem Euro vertraut, gibt beherzt sein Geld aus für trendy Erdbeer-Schleckereien, das rote Schoko-Herzl und weitere süße Klassiker. Am Feiertag wurden erstmals auf der Wiesn die Mandeln knapp! Beliebtes Mitbringsel waren Lebkuchenherzen, besonders mit der Aufschrift „Oma“ wahlweise „Opa“.

Auch die Wiesn-Besucher stehen auf „bio“. Inzwischen haben sich 14 Betriebe zertifizieren lassen und erfüllen somit die Kriterien der EG-Öko-Verordnung. Das Bio-Wiesn-Repertoire reicht von der Bratwurst bis zum Hendl, vom Reiberdatschi bis zum Schaschlik, vom Schokospieß bis zur gebrannten Mandel.

Souvenir, Souvenir

Oben ohne? Das ist völlig out! Ob bei Regen oder Sonnenschein, Hüte waren der Renner. Selbst die totgesagte Löwenmütze fand – italienische – Liebhaber. Die Damen, sonst eher zurückhaltend, was Wiesn-Kopfbedeckungen betrifft, verliebten sich reihenweise in die rosarot-leuchtenden Hasenohren; bereits nach acht Tagen Oktoberfest waren sie komplett ausverkauft. Schnarchbär, fluchender „Do-legst-di-nieder“-Jodel-Löwe und rülpsender Plüschmaßkrug waren die neuen Hits aus dem Souvenirbereich. Der Oktoberfest-Schirm fand bei jedem Wetter besonders viele Liebhaber.

Maßkrüge und Halbe-Liter-Krüge mit dem Oktoberfestplakatmotiv 2003 waren am Ende ausverkauft.

Schock, Horror, Monsterbrut

Die lebenden Geister vom Schocker animierten die Wiesn-Besucher alle weiteren Geisterbahnen zu testen. Mut erforderten auch die Neuheiten Power Tower 2, High Energy, und Mystery - eine Herausforderung, der sich vor allem die jungen Wiesn-Bummler mit Begeisterung stellten. Kamikaze Pit fuhr täglich Weltrekorde auf der Steilwand. Auch im Schaustellerbereich wählte das Publikum sehr gezielt aus. Die Beschicker melden unterschiedliche Auslastung der Geschäfte. Die nostalgischen Schätze wie Krinoline, Toboggan, Teufelsrad und Schichtl gehörten wie eh und je zur Wiesn-Gaudi dazu.

Wiesn-Hit 2003

Aufnahme in den Wiesn-Hit-Himmel fand der Song „Ab in den Süden“. Er setzte sich gegen die Klassiker „Hey Baby“, „Fürstenfeld“, „Die Hände zum Himmel“, „Sierra Madre“ oder „Wahnsinn“ durch.

Mit freundlichen Grüßen – in alle Welt

Der Deutsche-Post-Stand „Global Mail“ verschickte rund 45.000 Postdsendngen in alle Welt. Über 60 Prozent gingen ins Ausland, davon mehr als 2/3 nach Italien. Neben den Italienern waren auch die Östereicher und Schweizer besonders eifrige Schreiber. Im Vergleich zu 2002 schickten auch wieder mehr Amerikaner Grüße nach Übersee. Der Herzl-Versand steigerte sich heuer auf über 600 Mini-Lebkuchen.

Kinderbetreuungsstelle

85 verloren gegangene Kinder
(2002: 70) versorgte die Kinderbetreuungsstelle des BRK. In der Wickelstation wurden 330 Wiesn-Zwergerl gestillt und gewickelt (2002: 374).

Kreisverwaltungsreferat (KVR)

Die neuen Richtlinien des KVRs zum Einschenken, u.a. 15 Milimeter statt bisher 20 Milimeter Toleranz beim Unterschank, haben sich voll bewährt. Die Ausschankmoral hat sich gegenüber den Vorjahren erheblich verbessert.

Fundsachen

Bis Samstag Abend zählte das Wiesn-Fundbüro 3.800 Fundstücke (2002: 4.238), darunter 1.050 Kleidungsstücke, 550 Ausweise und Kreditkarten, 540 Geldbörsen, 420 Schlüssel, 410 Tasche, Rucksäcke, Beutel, 260 Brillen, 190 Mobiltelefone, 120 Schmuckstücke und Uhren, 80 Fotoapparate und Zubehör, 50 Regenschirme. Von den drei gefundenen Gebissen (eines davon wurde unterhalb des Eurostars aufgefunden) konnten zwei schon wieder eingesetzt werden. Die Aushändigungsquote lag bei 29 Prozent.

Umweltsiegel für die Münchner Öko- Wiesn

Dank des Wiesn-Umweltkonzepts und eigener Initiativen bekamen alle vierzehn Wiesn-Zelte das Bayerische Gütesiegel für umweltbewusste Gaststätten verliehen. Fünf Festzeltbetreiber erhielten sogar das Gütesiegel in Gold.
 

 

 Christian Springer als Wiesn-Maßkrugredner 2003

2003Den diesjährigen Wiesn-Maßkrug  mit preisgekrönten Wiesn-Plakatmotiv von Christian Weiss - stellt der Kabarettist Christian Springer vor. Der ausgewiesene Oktoberfest-Kenner, echte Münchner und studierter Historiker der Bayerischen Geschichte versucht als Fonsi Wachtlinger, Kassenwart der Bavaria, dem Phänomen der Wiesn und ihres Maßkrugs hintergründig und komisch auf den Grund zu gehen.

Als gesuchtes Sammlerobjekt gehört der offizielle Wiesn-Maßkrug zum Münchner Oktoberfest wie der Radi zum Bier. Als 1978 zum ersten Mal das Wiesn-Plakatmotiv einen Keferloher zum „offiziellen Maßkrug“ adelte, war der Aufstieg zum Kultobjekt nicht vorhersehbar. Heute beträgt zum Beispiel der Sammlerwert des Krugs von 1978 um die 800.- Euro. Die Zinndeckelkrüge gibt es erst seit 1987, der Sammlerwert dieser Serie bis heute wird um die 900.- Euro geschätzt.

Mittlerweile produziert die Firma Rastal in Höhr-Grenzenhausen alljährlich rund 50.000 Wiesn-Krüge, die weltweit Abnahme finden. Während der Oktoberfestzeit ist der Krug mit dem bunten Plakatmotiv für 10,50 Euro (mit Zinndeckel kostet der Krug 25.- Euro) im Souvenirhandel und in den Wiesn-Zelten erhältlich.

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 Neuheiten im Schaustellerbereich - TOP Karussells 2003

Rollende Metzgerei

Eine Wurstbude mit Show-Charakter präsentieren Johanna und Otto Heckl erstmals auf der Wiesn. Neben dem Verkaufswagen im schmucken fränkischen Fachwerkstil führen der Münchner und die Fürtherin eine „rollende Metzgerei“ mit, wo Schweinswürstl, Nürnberger, Rote und Käsekrainer, alles in Bio-Qualität, hinter Glas frisch hergestellt werden. Auf dem Rost gegrillt und in der frisch gebackenen Bio-Semmel schmeckt die Wurst dann noch einmal so gut. Die Heckls sind umweltbewusst und überzeugen mit Ökostrom und Solar-Warmwasserzubereitung.

Hau den Lukas

Der Papa kann beim traditionellen Hau-den-Lukas seine Kräfte messen, während die Kleinen ab vier Jahren den weiß-blauen Schlumpf-Schlag-hammer ausprobieren dürfen. Ein Riesenspaß für die ganze Familie ist das Schlaghammer-Geschäft von Peter Sachs. Der Münchner freut sich sehr, mit seinem Familiengeschäft zum ersten Mal in der Heimatstadt stehen zu können. Der Liebe wegen zog es ihn einst nach Norddeutschland, aber im Herzen blieb er Münchner: seine selbst gebauten Schlaghammer sind in den bayrischen Farben gehalten und verziert mit dem speziellen „Münchner im Himmel“-Motiv.
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Power Tower 2

Stolze 66 Meter misst der Turm und hat eine Fallstrecke von 63 Metern. Er gilt damit als der höchste transportable Freifallturm der Welt. Zwei Elektromotoren mit über 1200 PS reißen die Gondel für 32 mutige Passagiere im (fast) freien Fall mit der Rekordgeschwindigkeit von 14 Metern pro Sekunde nach unten. Dafür gab es einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde. Schausteller Ewald Schneider variiert sechs Fahrprogramme für seine Fahrgäste: so gibt es bei „Pogo“ bereits zwei Abstürze während des Aufstiegs, „Hop“ heißt der freie Fall in zwei Portionen und „Double Jo Jo“ beinhaltet drei Abstürze hintereinander. Die Münchner Herstellerfirma Maurer Söhne setzte beim Antrieb auf einen Seilzug – ähnlich wie bei einer Gondelbahn. Power Tower 2 ist über 100 Tonnen schwer und wird in 13 Spezialfahrzeugen transportiert.

Inferno der Motoren

Kamikaze Pit’s Motorrad-Steilwand-Show ist die weltweit einzige Ein-Mann-Show dieser Gattung. Seit 25 Jahren ist Pit Lengner als Kamikaze Pit europaweit bekannt für Fahrleistung, Können und Präzision als Steilwandfahrer. Der Artist, Zweiradmechanikermeister und Maschinenbautechniker zeigt in seiner 10-Minuten-Show „Inferno der Motoren“ atemberaubende Acts in der senkrechten Wand, für die der Stuttgarter mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Fahrt auf dem kleinsten Steilwand-Motorrad der Welt, das der schwäbische Tüftler selbst gebaut hat, und die Fahrt im Go-Kart am obersten Rand des Kessels sind Nervenkitzel pur für die Zuschauer. Pit Langner ist Weltmeister an der Steilwand seit 1983, wurde vom Goldenen Künstlermagazin zum Artist des Jahres 1988 gewählt, erhielt die „Goldene Eins“ 1989 als waghalsigster Steilwandfahrer, den Sonderpreis des Goldenen Künstlermagazins für die beste Steilwand-Show 1999 und den Fachmedienpreis 2000.Das Toppen von eigenen Weltrekorden ist sein Ehrgeiz; so sicherte Kamikaze Pit sich seinen Platz im Guinness-Buch der Rekorde 2001 mit einer Fahrt von 31 Minuten und 15 Sekunden auf dem kleinsten Steilwand-Motorrad der Welt–1030 Runden an der Senkrechten Wand.

High Energy
 

Ein Kraftwerk fast überirdischer Energie ist das brandneuen Fahrgeschäfts aus der Karussellschmiede Zierer/FAB, das die Passagiere mit besonderem Thrill durch die Lüfte jagt. Am Hauptarm des Fahrgeschäfts, der mit ungefähr acht Umdrehungen in der Minute rotiert, ist ein Gondelkreuz mit sechs Gondelarmen montiert. Dieses Kreuz macht eine zweite Bewegung mit variabler Geschwindigkeit. Die Gondelarme drehen frei und geben dadurch die Möglichkeit eines kompletten Überschlags. Jeder Gondelarm enthält fünf Sitze mit Rückhaltebügel. So schwingen die Beine der Benützer frei und geben den Fahrgästen das Gefühl des Schwebens und Fliegens. Erst Mitte Juli 2003 hatte Jasmin Kaiser mit ihren neuen Hightech-Fahrgeschäft in Düsseldorf Premiere.

Mystery

Mitte Juli wurde auf dem Düsseldorfer Schützenfest das Laufgeschäft der Gebrüder Bügler als Weltneuheit eingeweiht. Nach „Tal der Könige“ und „Asia“ präsentieren Michael und Wolfgang Bügler wiederum ein faszinierendes Projekt für Gruselfans auf der Wiesn. Nach eigener Idee bauten die kreativen Brüder einen Tempel der Fantasy, wo in 13 Minuten ein 309-Meter-Parcour über Höhen und Tiefen einer Gruselwelt absolviert werden kann. Wer hier einzieht, um das Fürchten zu lernen, kann gewiss sein, dass er mit allen Sinnen eintaucht in ein Universum aus Mystery und Action. Die Mitmach-Attraktion mit einer Frontlänge von 28 Metern und einer Höhe von 15 Metern kann von Menschen ab acht Jahren besucht werden.

Schocker

Die Geisterbahn "Horrorvision" von Edmund Eckl heißt ab sofort "Schocker". Als neue Attraktion strapazieren lebende Geister die Nerven der Fahrgäste, die in sicheren Käfigen die Geisterbahn durchfahren.

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 Das neue Münchner Kindl 2003

Am Donnerstag den 17.07.2003 wurde das neue Münchner Kindl nach Daniela Heide, die 2001 und 2002 das Münchner Kindl darstellte, vorgestellt.
Julia Elisabeth Krätz, geboren 1988 in Gräfelfing bei München und wohnhaft in Pullach im Isartal, ist Tochter der Gastronomen Josef und Gabriele Krätz, (Wald Wirtschaft,Andechser am Dom und dem Hippodrom auf dem Münchner Oktoberfest) und als solche eng vertraut mit dem Oktoberfesttreiben.
Nahezu alle vorherigen Münchner Kindl waren bei ihrer Vorstellung anwesend, das schafft Vertrauen und man lernt gleich die Tricks, z.B. das Aufsteigen auf das Pferd in figurbetonendem Gewand in müncherischem Schwarz mit gelben Applikationen, maßgeschneidert. Wunderschön!

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Wiesn-Wirte teilen Getränke-Preise mit

Die Wiesn-Wirte und anderen Beschicker des Oktoberfestes 2003 haben dem Referat für Arbeit und Wirtschaft die von ihnen für die Wiesn 2003 geplanten Getränkepreise mitgeteilt.

Der Bierpreis wird auf dem diesjährigen Oktoberfest, wie im Vorjahr, zwischen 6,30 € und 6,80 € pro Maß betragen. Die Durchschnittspreise für alkoholfreie Getränke betragen für Tafelwasser 5,36 € pro Liter (Vorjahr 5,46 €), Spezi 6,26 € pro Liter (Vorjahr 6,42 €) und für Limonade 5,84 € pro Liter (Vorjahr 5,94 €).

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Festring München e.V. - Organisatoren der Festlichkeiten zum Oktoberfest :

 Wiesn Einzug der Festwirte und Brauereien am Samstag, 20. September 2003, ab 10:45 Uhr

Der festliche Auftakt zum offiziellen Oktoberfestbeginn ist der Einzug der Wiesnwirte und Brauereien. Blumengeschmückte Kutschen mit den Wirten der Oktoberfesthallen und Ihren Familien, herausgeputzte Festwagen mit Maßkrug schwenkenden Kellnerinnen, die Musikkapellen der Festzelte und die prunkvollen Prachtgespanne der Münchner Brauereien mit Girlanden umkranzten Bierfässern ziehen von der Sonnenstraße auf die Theresienwiese. Auch die Schausteller und Marktkaufleute des Oktoberfestes präsentieren sich in einem geschmückten Festwagen, der von edlen Rössern auf die Wiesn gezogen wird. Insgesamt nehmen rund 1000 Mitwirkende an diesem Wirte-Einzug teil. Angeführt wird der Zug, der erstmals 1887 stattfand, vom Münchner Kindl hoch zu Roß - ihm folgt traditionell der Münchner Oberbürgermeister in einer Festkutsche.

 Der Trachten- und Schützenzug am Sonntag, 21. September 2003 ab 10 Uhr

Erstmals im Jahre 1835 zu Ehren von König Ludwig I und Therese von Bayern abgehalten, hat sich dieser seit 1950 regelmäßig stattfindende Trachtenfestzug zu einer herausragender Oktoberfest - Veranstaltung entwickelt, das per Fernseh - Live - Übertragung der ARD in alle Welt gesendet wird.

Es ziehen rund 8000 Mitwirkende vom Maximilanstraße durch die Münchner Innenstadt zur Oktoberfestwiese und präsentieren die Vielfalt von Trachten, Brauchtum und Volkstanz. Viele deutsche Bundesländer sind mit Trachten- und Musikgruppen vertreten und nehmen ebenso wie Gäste aus Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Schweiz, Skandinavien und Tschechien am sechs Kilometer langen Umzug teil.

In bunter Folge wechseln sich festlich gekleidete Trachtler mit Sport- und Gebirgsschützen, Musikkapellen, historischen Trachtengruppen, Spielmanns- und Fanfarenzügen und bunten Fahnenschwingern ab. Die Prachtgespanne der Münchner Brauereien, eine große Abordnung der Bayerischen Gebirgsschützen, sowie der Sportschützenblock, geschmückte Festkutschen und nicht zu vergessen eine Vielzahl geschmückte Festwägen mit Handwerks- und Brauchtumsdarstellungen runden das Bild dieses einzigartigen und weltberühmten Trachten- und Schützenzuges ab.

Der Zug wird angeführt vom Münchner Kindl hoch zu Roß, dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, sowie dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber in einer Festkutsche.

Weitere Informationen und Zugwege finden Sie auf den Internetseiten des Festrings München e.V. www.Festring-Muenchen.de .

 

 Standkonzert aller Wiesn-Kapellen am Sonntag, 28. September 2003 ab 11:00 Uhr

 (Bei schlechtem Wetter wird das Konzert auf Sonntag, den 5. Oktober 2003 verlegt)

Ein farbenprächtiges Spektakel am zweiten Wiesn-Sonntag; rund 400 Musiker aller Festzelt-Kapellen nehmen am großen Open-Air-Konzert zu Füßen der Bavaria teil.

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 Wiesnbummel mit Kind und Familie: "Wiesn Hits für Kids" 2003


Kinder freuen sich jedes Jahr beim Wiesnbesuch auf Karussells, Kasperl- und Marionettentheater, Glücksbuden, Geisterbahnen, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte. Auf dem größten Volksfest der Welt werden Kinderträume wahr.

Erstmals bietet das Oktoberfest zwei „Kinderoasen“, die speziell für kleinere Kinder (bis ca. 10 Jahren) und ihre Eltern gedacht sind, die sich nicht völlig in den Wiesn-Trubel begeben wollen. So gibt es heuer zum ersten Mal am Esperanto-Platz, am Südwestrand der Wiesn, eine Kinderoase, eine ruhigere Zone mit Bänken und Blumen. Außerdem locken hier ein Süßwarenstand, ein Eisstand, Seifenblasen, eine Reitbahn, ein „Babyflug“ und ein Kindersportkarussell. Direkt neben dem Riesenrad, in der Straße 5, ist dann der zweite Kinder-Bereich am Etagen-Café zu finden, inklusive Reitbahn und Kindersportkarussell und einer Geisterbahn auf der gegenüberliegenden Seite für die ganz Mutigen

Zur Orientierung auf dem Festgelände des Oktoberfestes gibt das Münchner Fremdenverkehrsamt 2003 einen Plan heraus, auf dem die Highlights für Kinder eingezeichnet sind. Neu ist die Orientierungsmöglichkeit per „Hausnummern“. Gezählt wird von der Bavaria ausgehend. Links sind die geraden Nummern und rechts die ungeraden Nummern zu finden.

Der Plan mit den "Hits für Kids" zeigt nicht nur auf, wo die speziellen Kindervergnügungen zu finden sind. Ebenso sind wichtige Einrichtungen eingezeichnet wie die Wickelstation, der Kinderwagenabstellplatz und die Spielplätze am Rande der Theresienwiese. Außerdem erfährt man in dem Faltblatt welche Besuchszeiten für kleine Wiesn-Besucher optimal sind und welche Regeln zum Schutz der Kinder aufgestellt wurden, wie beispielweise das abendliche Zeltverbot für Kinder.

Die „Wiesn Hits für Kids“ sind ab Wiesn-Beginn kostenlos beim Fremdenverkehrsamt München erhältlich und an den Schaltern der Tourist Information am Hauptbahnhof und Marienplatz. Auf dem Festgelände wird "Wiesn-Hits für Kids" verteilt von Georg Hubers Wiesn-Führungen am U-Bahn-Aufgang Theresienwiese, an der Wiesn-Post am Haupteingang, am Andenkenstand rechts von Käfer’s Wiesn-Schänke und bei der Wiesn-Bank am Esperantoplatz.

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

 

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